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Praktische Theologie nennt man das, was eine Pfarrperson an der Front in der Kirche und Gemeinde macht, das was die Gemeindeglieder auch sehen oder miterleben können in der Predigt, Seelsorge oder im Unterricht und an Bildungsveranstaltungen, in Gesprächskreisen usw.

Dazu gehört aber auch die theologische Arbeit im Hintergrund, wo man sich überlegt warum und wie und wozu man das tun soll. Das heisst, die praktische Theologie kann natürlich nie abgekoppelt sein von biblisch-theologisch, exegetischen und systematischen Überlegungen. Ich brauche die ganze theoretische Theologie eben auch in der Praxis in jeder Auskunft, die ich gebe, in jedem Kasualgespräch, überall.

Und dann gibt es noch Tätigkeiten und Arbeiten, die man nicht so leicht in einer der üblichen Kategorien wie Predigt, Seelsorge oder Unterricht "ablegen" kann. Ich denke z.B. wenn jemand Leserbriefe schreibt oder eine Bar als Gemeindetreffpunkt führt oder ein Bändchen veröffentlicht mit einer einfachen Einführung in den Glauben oder einen undogmatischen, neuen Zugang zu Texten der Bibel

Was ist eigentlich die Botschaft Jesu?

Was sind die "christlichen Werte", von denen alle sprechen?

Was müssten eigentlich möglichst alle wissen über "unseren eigenen" christlichen Glauben, vor allem aber auch diejenigen, welche sich in der Öffentlichkeit dazu äussern, z.B. die Journalisten?

Ich habe leider den Eindruck, dass dieses Wissen über den "eigenen" oder den christlichen Glauben weithin immer mehr fehlt, dass statt dessen das "Allgemeinwissen" darüber vor allem aus Vorurteilen, Halbwissen oder gar hanebüchenen Irrtümern besteht, v.a. was unsern reformierten Glauben betrifft.

Darum habe ich eine kleine Einführung dazu geschrieben, was wir eigentlich glauben, was die Botschaft Jesu sei, was wir über ihn wissen usw. In Form von fünf Gesprächen, eine Art Lehrgesprächen, wie sie bei griechischen Philosophen üblich waren, mit Fragen, wie sie heute Menschen haben und Antworten, die sie - hoffentlich - nachvollziehen und verstehen können.

Zu dem kleinen Werk als pdf geht es hier.